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Unsere Hilfsaktionen
Wie wir helfen...

Oder anders gesagt: Die kleine Not genau neben Dir ist oft grösser als Du denkst...

So lobenswert großangelegte Spendenaktionen bei humanitären Katastrophen wie Hungersnöten, Erdbeben oder Tsunamis auch sind - man sollte den Blick nicht verschliessen für das, was genau neben und um uns herum passiert.

Leider (oder gut so?)  hat uns gerade unser TOY RUN MOD in dieser Hinsicht die Augen geöffnet. Auch wir hätten nie geglaubt, wieviel unverschuldete Not und kleine oder grössere menschliche Katastrophen es auch in unserer Region gibt, Sozialstaat hin oder her (zum Thema Sozialstaat haben wir inzwischen eine ziemlich "eigene" Meinung!).

Im Folgenden eine kleine Auswahl unserer Hilfsaktionen,
direkte Hilfe vor Ort, so wie wir sie verstehen - mal mehr, mal weniger und oft genug auch überhaupt nicht öffentlich.

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Durch die tatkräftige Unterstützung beim Seeger "Strielar" Flohmarkt 2003 durch unsere TOY RUN MOD - Mitbegründer Familie Lamm aus Lechbruck kam ein Erlös von 750,--€ der onkologischen Abteilung der Kinderklinik in Augsburg zu Gute



 

  Um den Eltern krebskranker Kindern die Möglichkeit zu schaffen, Befunde samt Röntgen- und
Ultraschallbildern mitzunehmen, überreichten wir der Tumorstation der Kinderklinik
Augsburg einen Scanner mit Durchlichteinheit sowie einen CD-Brenner und Rohlinge



Im Sommer 2003 unterstützten wir die DKMS  bei der Suche eines Knochenmarkspenders für die an Leukämie erkrankte Sarah mit 500,- Euro und beteiligten uns an der in Biessenhofen stattfindenen Typisierungsaktion. So sah es die Allgäuer Zeitung:
 

Hilfsbereitschaft überwältigt
Über 2600 Bürger bei Typisierungsaktion für leukämiekranke Sarah - Erwartungen übertroffen
 
 
 
 

.... Die Organisatoren von "Hilfe für Sarah" und besonders die Eltern waren überwältigt, welche Hilfsbereitschaft und Spendenfreudigkeit von Firmen, Vereinen oder Privatpersonen kam und immer noch kommt. (...)
Jede einzelne Typisierung kostet rund 50 Euro. Sind zu wenig Spendengelder vorhanden, kann es vorkommen, dass die Typisierungen nicht mehr durchgeführt werden können. Nicht so in Biessenhofen: "Für kurze Zeit war ich mir nicht sicher, ob das mitgebrachte Material ausreicht", so Hipp. In der Infobroschüre der DKMS heißt es: "Alles, was Sie brauchen, ist etwas Mut und viel Herz" - und das haben alle Beteiligten der Aktion bewiesen ...





Die Kosten für die Anschaffung dringend benötigter Türen für die Regenbogengruppe Mauerstetten wurden im Jahr 2004 in Höhe von rund 500€ übernommen.
 

Auch 2005 konnte durch tatkräftige Unterstützung der "Lämmer" aus Lechbruck beim Seeger Flohmarkt  die Ausstattung der onkologischen Kinderstation in Augsburg mit dem stattlichen Erlös von 950,-- € verbessert werden.



 

Mal was ganz Anderes...körperliche Arbeit war angesagt beim Aufbau des neuen Spielplatzes der Regenbogengruppe Mauerstetten:



 


Ebenfalls im Jahr 2005 konnten wir einer Familie bei der Ausstattung des Pflegezimmers für ihre unheilbar erkrankte Tochter mit 600,- € unter die Arme greifen. 

Mit einem Teil des Erlöses vom 5. TOY RUN MOD 2007 konnten wir eine Familie mit mehreren behinderten Kindern beim dringend nötigen Umbau des Treppenhauses unterstützen. Die Kosten des benötigten Treppenliftes wurden zwar von einer Krankenkasse übernommen, nicht allerdings die für den dazu erforderlichen aufwendigen Umbau...


Zum Schulbeginn 2008 konnten wir in enger Kooperation mit anderen sozialen Institutionen mehrere bedürftige Familien mit schulpflichtigen Kindern mit insgesamt 25 Gutscheinen von je 50€ ‚-- für den Einkauf von Schulbedarf unterstützen. Leider sind solche Aktionen immer noch nötig, allen politischen Beteuerungen zum Trotz. Die Freudentränen der Empfänger bei der Gutscheinübergabe sprachen ihre eigene Sprache.
Bleibt zu hoffen dass das neu verabschiedete Schulbedarfsgesetz jetzt endlich hilft, diese unfassbare Versorgungslücke zu schliessen.

Auch 2009 wurden von verschiedener Seite wieder diverse Hilfeersuchen an uns herangetragen. So konnten wir zum Beispiel für eine Familie mit einem schwer erkrankten Kind die Fahrtkosten der Mutter zur knapp 100 Km entfernten Kinderklinik in der Höhe von mehreren hundert Euro übernehmen. Trotz Schulbedarfsgesetz mussten wir auch in diesem Jahr übrigens wieder einige zweckgebundene Gutscheine an betroffene Familien verteilen.

Für 2010 haben wir unter Anderem die Anschaffung eines "Pony"-Kindergehwagens für den kleinen Lukas ins Auge gefasst:

Bei Lukas wurde 2009 die Diagnose "Knochen- und Weichteilkrebs" gestellt. Trotz umfangreicher Chemotherapie die das Tumorwachstum stoppte, musste Lukas ein Bein bis zur Hüfte amputiert werden.

Dieser spezielle Gehwagen ist zwar nicht ganz billig (inkl. nötiger Zusatzausstattung ca. 3.500 - 4.000 Euro) und ein krankenkassengesponsorter Kinderrollstuhl ist gut und recht aber wir sind der Meinung, dass Lukas auch die Chance bekommen sollte, nicht nur Rollen, sondern Laufen zu lernen!